Tatütata — Feuerwehr, Polizei und DRK waren da

Mar­co und das Feu­er -
Brand­schutz­prä­ven­ti­ons­thea­ter für Kin­der im Grund­schul­al­ter

in Ver­bin­dung mit einem

Ret­tungs­hel­fer­tag
an der Schu­le

Tag 1:
Am Mon­tag, dem 16.10.2017, eben­so am fol­gen­den Diens­tag fan­den in unse­rer Schu­le die Ret­tungs­hel­fer­ta­ge statt. Sie soll­ten Gele­gen­heit bie­ten, über Gefah­ren im All­tag auf­zu­klä­ren und uns in die wich­tigs­ten Gebie­te der Ret­tungs­hil­fe ein­füh­ren.
Den Auf­takt mach­te am Mon­tag die Tour­nee­Oper Mann­heim mit dem Stück „Mar­co und das Feu­er“, die in kur­zen sze­ni­schen Bei­trä­gen die Gefah­ren im Umgang mit Feu­er dar­stell­te.
Spie­le­risch unter­stützt wur­de das drei­köp­fi­ge Ensem­ble (Mar­kus Schultz als Mar­co, Kon­stan­ti­na Four­kio­tis als Lucie, Mut­ter, Engel und Pas­cal Fey als Phil­ipp, Vater, Jack) von einer Grup­pe von 12 Kin­dern aus unse­ren Klas­sen, die im Vor­feld von ihren Mit­schü­le­rIn­nen aus­ge­lost wur­den. Patrick Mem­min­ger, ein „ech­ter“ Feu­er­wehr­mann und Brand­schutz­er­zie­her vom Lösch­zug Hau­sen, hat­te eben­falls eine wich­ti­ge Rol­le in dem Thea­ter­stück.
Im Anschluss an das Thea­ter­spiel stell­ten sich die pro­fes­sio­nel­len Schau­spie­ler und ihre Beru­fe vor und stan­den den Fra­gen des inter­es­sier­ten Publi­kums Rede und Ant­wort.
Neben den begeis­ter­ten jun­gen Zuschau­ern, die mit ver­dien­tem Applaus für eine gelun­ge­ne Vor­stel­lung nicht spar­ten, ver­folg­ten auch aus­wär­ti­ge Gäs­te das Gesche­hen (Ste­fan Wöll, Wehr­lei­ter VG Nie­der­breit­bach; Domi­nik Ried, stell­vertr. Wehr­lei­ter, VG Nie­der­breit­bach, Jugend­wart; Vol­ker Lem­gen, Brand- und Kata­stro­phen­schutz, Kreis Neu­wied; Mat­thi­as Lem­gen, Kreis­ju­gend-Feu­er­wehr­wart). Sie waren gekom­men, um sich über die Auf­füh­rung zu infor­mie­ren und ggfs. die Tour­nee Oper für ihren Bereich zu enga­gie­ren.

Tag 2:
Am Diens­tag besuch­te uns die Poli­zei, ver­tre­ten durch Deni­se Sie­gel, Ann­kath­rin Zeh­rer und Sven Mich­ler von der Poli­zei­in­spek­ti­on Stra­ßen­haus. Die auf­merk­sa­men Schü­ler erfuh­ren viel über die Arbeit der Poli­zei und die Arbeits­uten­si­li­en eines Poli­zis­ten, lern­ten die Stopp­kan­te auf dem Fuß­gän­ger­weg ken­nen und durf­ten den Inhalt eines Poli­zei­au­tos inspi­zie­ren.
Tors­ten Wag­ner, seit 30 Jah­ren bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr und Wehr­füh­rer der Feu­er­wehr Roß­bach, begeis­ter­te die Kin­der am Lösch­fahr­zeug, erklär­te die ein­zel­nen Gerä­te, die ein Fahr­zeug „an Bord“ hat. Er erlaub­te den Kin­dern sogar, in das Füh­rer­haus des Feu­er­wehr­au­tos zu stei­gen und die Sire­nen zu betä­ti­gen. Von dem ohren­be­täu­ben­den Lärm waren sie sehr beein­druckt.
Das DRK war durch Micha­el Schmitz, der schon seit 30 Jah­ren ehren­amt­lich für das Rote Kreuz tätig ist (von Beruf Flo­rist ) und Frau Scholl, bei­de vom Orts­ver­ein Wald­breit­bach, ver­tre­ten. Die Kin­der erfuh­ren von der Arbeit eines Erst­hel­fers, erkun­de­ten den Inhalt eines Kran­ken­wa­gens und durf­ten am „leben­den“ Objekt die sta­bi­le Sei­ten­la­ge üben.
Es war ein tol­ler Ein­stieg nach den Herbst­fe­ri­en in den Schul­all­tag, mit zwei abwechs­lungs­rei­chen, infor­ma­ti­ven Tagen, die wir noch lan­ge in Erin­ne­rung behal­ten wer­den.
Wir dan­ken den Exper­ten von Poli­zei, Feu­er­wehr und DRK, die größ­ten­teils Ihre Frei­zeit dafür ver­wandt haben, uns Ein­bli­cke in ihre Tätig­kei­ten zu geben.
Vor allem gebührt an die­ser Stel­le ein gro­ßer Dank Frau Schnei­der, die im Vor­feld viel Zeit mit der Pla­nung der zwei Tage inves­tiert hat! Herz­li­chen Dank dafür!
Alle Teil­neh­mer waren der Mei­nung, dass Ler­nen auf die­se Art sehr viel Spaß macht!