Weihnachten ist nicht mehr weit…

Sehr geehr­te Eltern,

wie ange­kün­digt wird am Sams­tag, 02.12.2017 unser dies­jäh­ri­ger Weih­nachts­ba­sar von 9.00 bis 14.00 Uhr statt­fin­den. Da dies als Aus­gleichs­tag für den Kar­ne­vals­frei­tag ange­setzt ist, besteht für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler an die­sem Tag ab 09:00 Uhr Schul­pflicht. Um 09:15 Uhr stim­men wir uns mit besinn­li­chen Weih­nachts­lie­dern auf den Tag ein. Hier­zu laden wir auch Sie herz­lich ein. Anschlie­ßend öff­nen unse­re Ver­kaufs­stän­de und es wer­den zwi­schen­durch Bei­trä­ge aus ein­zel­nen Klas­sen dar­ge­bo­ten.
In den Klas­sen wird bereits flei­ßig gebas­telt, gehäm­mert, geba­cken und ver­ziert. Eben­so wird unter der Lei­tung des Schul­el­tern­bei­ra­tes in der Men­sa der Ver­kauf von Koch­würst­chen, Kaf­fee, Glüh­wein, Kin­der­punsch und Waf­feln statt­fin­den.
Hier­für bit­ten wir Sie um Mit­hil­fe. Schön wäre es, wenn uns aus jeder Klas­se min­des­tens 3 Per­so­nen unter­stüt­zen kön­nen. Bit­te tei­len Sie über die Klas­sen­leh­re­rin­nen bis nächs­ten Diens­tag mit, ob und wie Sie hel­fen kön­nen. Sie wer­den dann bis Frei­tag, 1.12. Nach­richt erhal­ten wie Sie ein­ge­teilt sind.
Herz­li­chen Dank im Vor­aus!
Allen hel­fen­den Hän­den bie­ten wir die Mög­lich­keit eines Vor­kauf­rechts an die­sem Tag an.
Der Erlös des Weih­nachts­ba­sars ist für unser nächs­tes Zir­kus­pro­jekt in der Schu­le bestimmt, aller­dings möch­ten wir auch einen Teil einem cari­ta­ti­ven Zweck zukom­men las­sen, den wir mit den Kin­dern zusam­men abstim­men wer­den.
Da die Park­platz­ka­pa­zi­tä­ten an unse­rer Schu­le lei­der begrenzt sind, möch­ten wir Sie bit­ten, die Park­plät­ze an der Turn­hal­le und Real­schu­le plus zu nut­zen, da das Ord­nungs­amt ins­be­son­de­re bei grö­ße­ren Ver­an­stal­tun­gen Kon­trol­len durch­führt.

Henry rettet den Regenwald“

Bereits vor zwei Jah­ren hat der an Mus­kel­dys­tro­phie lei­den­de Ben­ni Over zusam­men mit Exper­ten den 20-minü­ti­gen Zei­chen­trick­film „Hen­ry ret­tet den Regen­wald“ rea­li­siert. Die Zei­chen­trick­fi­gur Hen­ry und der rea­le Ben­ni tref­fen sich in dem Film und bera­ten, wie sie vor­ge­hen müs­sen, um den Lebens­raum für die Orang-Utans zu bewah­ren. Die­se und wei­te­re Aspek­te des Regen­wald­schut­zes sol­len nach dem Wil­len von Klaus Over in Zukunft nach und nach Ein­gang in den Grund­schul­un­ter­richt fin­den.
„Wenn auch über­aus begeis­tert von der Geschich­te um Hen­ry und Ben­ni, so rufen und fra­gen die Kin­der noch wäh­rend einer Film­vor­füh­rung auf­ge­bracht in den Raum: ‚Das ist nicht rich­tig! Das ist unge­recht! Das muss auf­hö­ren!’“, berich­tet Klaus Over. Mit einer Lern­werk­statt sol­le den Schü­lern etwas gege­ben wer­den, was die The­ma­tik ver­tie­fe und kon­kre­te Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven im Bewusst­sein der Kin­der ver­an­ke­re. „Die Lern­werk­statt steht stell­ver­tre­tend und als ein Bei­spiel für Arten-, Natur- und Umwelt­schutz und soll in den Fächern Sach­kun­de, Deutsch und Bil­den­de Kunst ein­ge­setzt wer­den“, berich­tet Klaus Over. Drei Grund­schu­len und deren Lehr­kräf­te wer­den bei der Pro­duk­ti­on der Lern­werk­statt als Refe­renz­grup­pe mit­wir­ken und die­se in Pilot­klas­sen erpro­ben und eva­lu­ie­ren. Zum Start des Pro­jek­tes gab es Auf­takt­ver­an­stal­tun­gen mit der Hin­füh­rung zum The­ma, dem Film und anschlie­ßen­dem Film­ge­spräch in den drei Schu­len, ges­tern mit 100 Schü­lern in Wald­breit­bach.
Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Grund­schu­le Wald­breit­bach reagier­ten über­aus betrof­fen als sie die Hin­ter­grün­de erfuh­ren, wes­halb der Lebens­raum der Orang-Utans immer wei­ter zer­stört wird und wel­che Aus­wir­kun­gen das auch für uns hier hat. Alle waren sich einig, dass wir mit­hel­fen wol­len, indem wir davon erzäh­len und den Kon­sum von Pro­duk­ten, die Palm­öl ent­hal­ten redu­zie­ren wol­len.
Nach der Start­ver­an­stal­tung erar­bei­ten die Leh­rer gemein­sam mit den Schü­lern wei­te­re Unter­richts­in­hal­te, bei­spiels­wei­se über den Ver­zicht auf Palm­öl. In einem wei­te­ren Schritt, so hofft Klaus Over, wer­den auch ande­re Schu­len und womög­lich das Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um über­zeugt, das The­ma in den Lehr­plan auf­zu­neh­men. Der erfolg­rei­che Start jeden­falls ist gemacht.

Autorenlesung in unserer Schule

Der Autor Armin Pongs war in die Grun­schu­le Wald­breit­bach gekom­men und stell­te sei­ne Bücher­rei­he über das „Kro­ko­fil” vor! Im Rah­men der „Tage des Lesens“ star­te­te der Kin­der­buch­au­tor mit einer Lesung aus dem ers­ten Buch sei­ner Rei­he über das „Krofofil  , der Traum­län­der.”
Wäh­rend jeder sei­ner Lesun­gen müs­sen drei beson­de­re Regeln ein­ge­hal­ten wer­den:
Nr. 1: Alle Kin­der müs­sen lei­se sein und gut zuhö­ren.
Nr. 2: Der Autor muss laut und deut­lich vor­le­sen.
Nr. 3: Wenn er sich ver­liest und „Kro­ko­dil” statt „Kro­ko­fil” sagt, muss er zehn Lie­ge­stüt­zen machen.
Mit die­sem Ein­stieg hat­te der Autor sei­ne jun­gen Zuhö­rer schnell in sei­nen Bann gezo­gen, zumal er mit modu­lie­ren­der Stim­me, Zwi­schen­fra­gen und sei­ner Prä­senz für Span­nung und Auf­merk­sam­keit sorg­te.
Die klei­nen Zuhö­rer der ers­ten und zwei­ten Klas­sen waren begeis­tert und wol­len in Zukunft noch mehr vom  erfah­ren. Beson­ders toll fan­den die Kin­der auch die sport­li­che Ein­la­ge des Auto­ren, die sei­ne Lie­ge­stüt­zen erstaunt und mit Aner­ken­nung fei­er­ten.
Am Ende der Lesung gab es die zu Beginn ver­spro­che­ne Über­ra­schung:
Jedes Kind bekam einen Mond­stein, der in der Nacht die (Alb)-Träume ein­fan­gen soll und jede Klas­se erhielt eine Lese­mu­schel. „Mit die­ser Lese­mu­schel fällt das Lesen ein­fach leich­ter”, ver­sprach der Autor.
Zum Abschluss san­gen die Kin­der das Lied „Lese­mil­lio­när“, das sie zuvor im Musik­un­ter­richt ein­stu­diert hat­ten. Das war ein gelun­ge­ner Start in die drei „Tage des Lesens”,  an denen wie­der an jedem mor­gen eine hal­be Stun­de lang durch ver­schie­de­ne Vor­le­ser den Kin­dern neue und alte Bücher vor­ge­le­sen wer­den. Den krö­nen­den Abschluss fin­den die­se Tage im Besuch vom Ben­ni Over -Team, das das Buch „Hen­ry ret­tet den Regen­wald“ vor­stel­len wird.